Du möchtest Dich auf den Weg machen, heraus aus Deiner Essstörung? Du möchtest Dir Hilfe holen? Du möchtest mit Menschen in den Austausch kommen, die Deine Sorgen, Ängste und Zweifel nur zu gut kennen – weil auch sie sie erleben? Du suchst nach Unterstützung und möchtest ebenfalls unterstützen? Du suchst nach einem Ort, an dem Du auf Akzeptanz stößt, Dich nicht rechtfertigen oder erklären musst?

Hier hast Du diesen Ort gefunden. Selbsthilfe ist mehr als nur ein Stuhlkreis – hab Mut, probier´ sie aus.

 

Wir treffen uns zweimal im Monat für 90 Minuten in Berlin-Charlottenburg, in der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle Berlin oder in Berlin-Moabit, in der Kontakt- und Beratungsstelle StadtRand. Die Gruppe steht Dir offen – ob Du weiblich, männlich oder divers bist. Ob Du an einer Anorexie, einer Bulimie leidest oder Dein Essverhalten Dir in anderer Weise das Leben schwer macht. Lediglich die Altersstruktur der Gruppen ist mehr oder weniger homogen – einfach, weil Lebensthemen mitunter stark vom Alter abhängen.

In der Gründungsphase begleite ich jede Gruppe so lange, bis sie in sich gefestigt ist und in die Eigenständigkeit übergehen kann. Bei den ersten Treffen lernen wir einander kennen, ich mache Euch mit der Selbsthilfe und der jeweiligen Einrichtung bekannt, ich zeige Euch Methoden, die sich bewährt haben und ihr lernt alles, damit Eure Gruppe anschließend erfolgreich läuft und weiter bestehen bleibt. Selbstverständlich ist Eure Gruppe weiterhin Teil des Projekts AnaDismissed und auch ich werde Euch immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Wir bleiben in engem Kontakt und immer im Austausch.

 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Leitgedanken der Selbsthilfe. Zu lernen, sich selber zu helfen. Ihr nehmt Eure Probleme eigenverantwortlich in die Hand und erkundet, entsprechend der individuellen Möglichkeiten, Lösungswege. Im Kontakt und im Austausch mit ebenfalls Betroffenen kannst Du Entlastung und Unterstützung erfahren, da Du erlebst, dass Du mit Deinen Gedanken, Themen, Ängste und Rückschlägen nicht allein bist. So gelingt es häufig leichter, über das eigene Erleben zu reden, es zu reflektieren und einen besseren Umgang mit persönlichen Schwierigkeiten zu finden. Auch deshalb, weil die gegenseitige Unterstützung nicht von professionellen Behandlern angeleitet wird und es somit kein Machtgefälle gibt. Wir sprechen auf Augenhöhe miteinander und das Selbsthilfe-Du gehört zum guten Ton.

 

Konnte ich Deine Neugier wecken? Dann meld´ Dich gern, ich freue mich auf Dich.

Lea